Freitag, 25. April 2014

Lasagne!

Lasagne mache ich eigentlich viel zu selten! Fruchtige Tomatensoße, cremige Béchamel, knuspriger Mozzarella und Pasta - was kann es schöneres geben als Lasagna al funghi?
 
 
Für 4 Portionen Lasagna al funghi benötigt man
 
frische Nudelblätter
2 Karotten
1 Stange Lauch
1 Dose Tomaten
1/2 Chilli
1 Zweig Rosmarin
3 Zweige Thymian
30 g Butter
2 EL Mehl
Milch
1 Prise Muskat
1/2 Glas trockener Weißwein
250 g Austernpilze
1/2 Bund Petersilie
500 g Spinat
1 Büffelmozzarella
Salz, Pfeffer 
 
Zunächst bereite ich die Tomatensoße für eine der 4 Schichten der Lasagne vor. Dafür putze ich die Karotten, den Lauch und die Chilli und schneide alles in Würfel bzw. Ringe. Danach gebe ich etwas Olivenöl in einen Topf, brate die Gemüse an und lösche dann mit den Tomaten ab. Dann gebe ich die Kräuter dazu und lasse die Soße bei milder Hitze für 10 Minuten köcheln.
 
 
Für die Béchamel lasse ich die Butter schmelzen, gebe das Mehl dazu und lösche nach kurzem rösten mit dem Weißwein ab. Sobald dieser sich mit der Mehl-Butter Masse vermischt hat, gebe ich soviel Milch dazu, dass eine streichfähige Masse entsteht. Gewürzt wird mit Muskat, Salz und Pfeffer. Evtl. muss man noch etwas Milch zugeben nachdem sie Soße etwa 5 Minuten geköchelt hat.

 
Den Spinat putze ich sehr sogfältig und gebe ihn dann mit etwas Olivenöl in eine heiße Pfanne. Er fällt sehr schnell zusammen und wird nur noch mit Salz und Pfeffer gewürzt.

 
Die Pilze schneide ich in Steifen und brate sie in Olivenöl sehr heiß an. Nach 2-3 Minuten nehme ich die Pfanne vom Herd und würze mit Salz, Pfeffer und kleingeschnittener Petersilie.
 

 
Dann geht es auch schon ans Schichten. Dafür verteile ich etwas Olivenöl auf dem Boden einer Auflaufform, das verhindert das anbacken der ersten Pastaschicht. Dann verteile ich einen Löffel Béchamel auf dem Boden und lege diesen mit Pasta aus.
dann wird abwechselnd Gemüse, Pasta, Tomatensoße und zum Schluss wieder Béchamel verteilt.

 
Zum Abschluss kommt dann noch der Büffelmozzarella zum Einsatz. Diesen zupfe ich einfach in etwa gleichgroße Stücke und schließe die Lasagne damit ab.

 
Die Auflaufform kommt dann für ca. 20 Minuten bei zunächst 180 Grad in den vorgeheizten Backofen (Ober-/ Unterhitze). Man sollte aber ein Auge auf die Lasagne haben und ggf. die Temperatur auf 160 Grad zurück schalten wenn der Mozzarella zu dunkel wird.

 
Angerichtet wird die Lasagne zusammen mit einem grünen Salat den ich mit einer einfachen Vinaigrette anmache.

 
Guten Appetit!

 

Sonntag, 20. April 2014

An Ostern gibt es Fisch!

Zu Ostern muss es nicht immer Lamm sein. Ein edles Fischfilet mit einem Gemüse das gerade Saison hat passt mindestens genauso gut auf den Speiseplan: Spargelrisotto mit Wolfsbarsch.
 
Rezept Spargelrisotto mit Wolfsbarsch
 
Für 4 Portionen Spargelrisotto mit Wolfsbarsch benötigt man:
 
4 Wolfsbarsch-Filets
Suppengrün
1 Lorbeerblatt
320 g Risottoreis (z.B. Arborio)
400 g Spargel
150 g Sellerie
200 g Lauch
1/2 Zitrone
80 g Parmesan
20 g Butter
1 Glas trockenen Weißwein
1 Prise Chipotle (geräucherte Chilli)
2 Stängel Basilikum
Olivenöl
Salz, Pfeffer
 
Beim Risotto ist die Brühe der wichtigste Geschmacksträger - und wenn es ein Spargelrisotto geben soll, macht es Sinn der Brühe schon etwas Spargelgeschmack mit auf den Weg zu geben.
Für die Brühe putze ich zunächst das Suppengrün und röste eine Zwiebel ohne Fett und auf ein Stück Alufolie gelegt in einem Topf scharf an. Das gibt der Brühe sowohl Farbe als auch Geschmack.
 
 
Als nächstes schäle ich den Spargel. Die Schalen werfe ich nicht weg, sondern gebe sie mit in die Brühe hinein. Die geschälten Spargel wickle ich bis zur Weiterverarbeitung in ein feuchtes Küchentuch.
 
 
Dann die verschiedenen Gemüse zusammen mit den Spargelschalen und dem Lorbeerblatt aufsetzen und für 30 Minuten köcheln lassen. 
 
 
Während die Brühe kocht, bereite ich die Gemüse für das Risotto vor. Hierfür putze ich den Sellerie und Lauch und schneide beides in sehr feine Würfel. 
 

 
Jetzt ist es Zeit den Spargel zu kochen.  Dafür gebe ich jeweils eine großzügige Prise Salz und Zucker sowie eine Zitronenscheibe in reichlich Wasser, lasse dieses aufkochen und gebe dann den Spargel für ca. 3-5 Minuten, je nachdem wie dick die Stangen sind, hinzu. Er soll in dem Kochwasser nicht zu Ende garen, das geschieht später im Risotto. Spargel abseihen und abkühlen lassen.

 
Nun widme ich mich dem Wolfsbarsch. Dafür gebe ich einen Schuss Olivenöl in eine ofenfeste Form und lege die Filets darauf. Diese werden auch von oben mit Olivenöl eingerieben und dann mit frischem, grob geschnittenem Basilikum und etwas Chipotle bestreut. Gesalzen wird in diesem Fall erst nachdem der Fisch gegart ist.
Dann decke ich die Form mit erhitzbarer Klarsichtfolie ab und gebe alles für ca. 30 Minuten in den mit Ober-/Unterhitze auf 80 Grad vorgeheizten Ofen.

 
Jetzt geht es an den Endspurt. Dafür schneide ich den Spargel in mundgerechte Stücke. Diese werden im fast fertigen Risotto wieder erwärmt und ziehen so noch etwas nach.

 
Für den Risotto selbst, dünste ich in etwas Olivenöl den Sellerie und den Lauch ohne Farbe an. Dann gebe ich den Reis dazu und lösche kurz danach mit dem Wein ab.
Von jetzt an wird immer löffelkellenweise von der selbst gekochten, noch heißen Spargelbrühe hinzugegeben und sanft gerührt bis der Reis bissfest ist.
Dann gebe ich den Spargel in den Reis, reibe den Parmesan darüber und füge die Butter hinzu. Alles noch einmal umrühren und abgedeckt 3 Minuten ziehen lassen. Nun wird mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt, sollte der Risotto zu kompakt sein, einfach noch etwas Brühe hinzugeben.

 
Serviert werden Fisch und Risotto in einem tiefen Teller. Zum Abschluss gebe ich noch etwas Meersalz und ein paar Tropfen Olivenöl auf den Wolfsbarsch.

 
Guten Appetit!

 

Sonntag, 13. April 2014

Schnelle Küche für die Sonnenterrasse


Mittags auf der Terrasse sitzen, die Sonne genießen und einen leichten, schnell gemachten Salat essen - so könnte gerne jeder Sonntag ablaufen: lauwarmer Salat mit Feigen und Ziegenkäse.
 
Rezept Schneller Salat mit Feigen und Ziegenkäse
 
Für 4 Portionen lauwarmer Salat mit Feigen und Ziegenkäse benötigt man
 
1 Kopfsalat
1 Fenchel
4 Feigen
200 g Champignons
80 g Ziegenfrischkäse
2 Scheiben Toastbrot
Olivenöl
 3 EL Weißen Balsamico
 2 EL Feigenessig
 1 EL Weißweinessig
 1TL Senf
Salz, Pfeffer
 
Zunächst wasche ich den Salt sehr gründlich. Es gibt nichts ärgerlicheres als beim Kauen von einen frischen, knackigen Salatblatt andauernd Sand knirschen zu hören. Also, lieber zwei- bis dreimal waschen und sichergehen, dass alle Sandkörner rausgewaschen sind.
 
 
Dann schneide ich den Fenchel in Scheiben, wobei ich darauf achte, dass jede Scheibe auch ein Stück des Strunks behält. Das hält die Scheiben später beim anbraten zusammen.
Die Champignons bürste ich ab und viertle sie.
Dann wird das Gemüse bei hoher Hitze in etwas Olivenöl angebraten und nach ca. 2-3 Minuten mit dem Balsamico abgelöscht. Den Essig lasse ich ganz verkochen, und würze das Gemüse dann mit Salz und etwas Pfeffer. Die Pfanne stelle ich dann beiseite, so dass das Gemüse langsam abkühlen kann. Es sollte später beim Anrichten noch lauwarm sein.

 
Vom Toastbrot schneide ich die Rinde ab und zerteile es in gleichmäßige Steifen. Diese brate ich mit etwas Olivenöl in der Pfanne von allen Seiten goldbraun an und gebe etwas Meersalz darüber.

 
Für das Dressing mische ich den Feigenessig, den Weißweinessig, die doppelte Menge Olivenöl, den Senf und etwas Salz und Pfeffer. Der Senf sorgt dafür, dass eine wunderbar cremige Emulsion entsteht.
 
die Feigen wasche ich, entferne den Stielansatz, schneide sie kreuzweise bis ca. zur Mitte der Frucht ein und drücke die Segmente leicht auseinander.
 
Zum Anrichten gebe ich den Blattsalat in einen tiefen Teller und träufle das Dressing darüber. Danach verteile ich das lauwarme Gemüse, den Ziegenfrischkäse, die Feigen und zum Schluss die krossen Toaststreifen darüber. auf die Feigen gebe ich auch nochmals ein paar Tropfen Dressing darüber, die feine Säure hebt den Geschmack der Frucht nochmals deutlich hervor.

 
Guten Appetit!

Sonntag, 6. April 2014

Italienisches Lebensgefühl

 
Aubergine und Fenchel in Kombination mit frischen Kräutern und Pasta: Spaghetti melanzana!
 
Rezept Spaghetti melanzana
 
Für 4 Portionen Spaghetti melanzana benötigt man
 
1 große Aubergine
1 Fenchel
1 Dose Tomaten
2 Zehen Knoblauch
1/2 TL geräuchertes Chillipulver
1 TL Oregano
500 g Spaghetti
1 Bund Basilikum
Olivenöl
Salz, Pfeffer
 
Die Zubereitung dieses schnellen und sehr einfachen Rezeptes beginnt mit dem Waschen und Schneiden der Gemüse. Die Aubergine viertle ich und schneide das Kerngehäuse heraus, es saugt sonst später beim Braten besonders viel Öl auf. Danach schneide ich die Viertel in Würfel. Der Fenchel wird ebenfalls geviertelt und in Würfel geschnitten.
 
 
Dann gebe ich etwas Olivenöl in eine Pfanne und brate die beiden Gemüsesorten bei hoher Hitze rundum an.

 
Wenn alles eine schöne Farbe angenommen hat, gebe ich noch den in Scheiben geschnittenen Knoblauch dazu und lösche kurz danach mit den Tomaten ab.
Jetzt wird mit Salz, Pfeffer, Oregano und Chilli abgeschmeckt und bei geringer Hitze weiter geköchelt.
 

 
Die Pasta wird in reichlich Salzwasser gekocht bis sie bissfest ist. Von dem Kochwasser gebe ich noch 3-4 EL in die Pastasoße. Die darin enthaltene Stärke bindet die Soße schön ab.
 
Dann wird in tiefen Tellern angerichtet und mit reichlich frischem Basilikum abgeschlossen.
 
 
Guten Appetit!