Samstag, 21. Juni 2014

Quinoa kann auch orientalisch

Die senfkorngroßen Quinoa-Samen haben eine getreideähnliche Zusammensetzung und werden daher als glutenfreies Pseudogetreide bezeichnet. Das hört sich ja schon gut an, der nussige Geschmack ist aber das was mich eigentlich an diesem Nahrungsmittel interessiert. Ich bereite es orientalisch zu und mache daraus einen Quinoa-Taboulé mit Halloumi.  
 
 
Für 4 Portionen Quinoa-Taboulé mit Halloumi benötigt man
 
400 g Quinoa
1 Bio-Brühwürfel
2 Fenchelknollen
1 Karotte
3 Zucchini
2 Knoblauchzehen
1 TL Ras el Hanout (Gewürzmischung)
2 TL Sumac
1 Granatapfel
1 Zitrone
2 Tomaten
1 Bund Petersilie
2 Zweige Dill
1 Bund Koriander
1 Bund Minze
1 Stck. Halloumi
Olivenöl
Salz, Pfeffer
 
Granatapfelkerne löse ich immer aus der Schale indem ich die Frucht halbiere, mit der Schnittfläche nach unten in die Hand nehme und dann über einer Schüssel mit einem Holzlöffel kräftig auf die äußere Schale schlage. Schon nach kurzer Zeit kann man dann die einzelnen Kerne in der Hand fühlen und man muss die bitteren weißen Trennwände nicht aufwändig heraus pulen. Die Kerne stelle ich zunächst beiseite.
 
Den Quinoa koche ich in reichlich sprudelndem Wasser in das ich noch einen Würfel Bio-Brühe gebe für ca. 15 Minuten. Danach gieße ich die Körner ab und lasse sie auskühlen.
 
 
Dann schneide ich das gesamte Gemüse in mundfreundliche Stücke und brate es zusammen mit dem Knoblauch in Olivenöl an. Das Gemüse sollte dabei Biss behalten. Zum Schluss würze ich es mit Ras el Hanout, Sumac, Salz und Pfeffer. 
 
 
Die Kräuter wasche ich gründlich und schneide sie sehr fein. Dann vermische ich sie mit den ebenfalls klein geschnittenen Tomaten - die Kerngehäuse lasse ich drin - und der abgeriebenen Schale der Zitrone.

 
Dann gebe ich das Gemüse und den gekochten Quinoa, die Granatapfelkerne sowie den Saft einer Zitrone und Olivenöl dazu und vermische alles gründlich.
 
Zum Schluss wird der Halloumi in Scheiben geschnitten und angebraten. 

 
Guten Appetit!

Samstag, 14. Juni 2014

Rinderfilet meets Greens

Boeuf Stroganoff war einer der Geschmäcker meiner Kindheit. Mit diesem Gericht auf der "Gedächtnis-Zunge" und einem Blick in den Kühlschrank habe ich heute: Rinderfilet meets Greens kreiert.
 
 
Für 4 Portionen Rinderfilet meets Greens benötigt man
 
600 g Rinderfilet
2 Brokkoli
2 Stangen Staudensellerie
3 Frühlingszwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 Dose Tomaten
2 EL Kapern, in Salz eingelegt und gewässert
1 TL Senf
80 g Crème fraîche
3 Zweige Dill
Salz, Pfeffer
Öl
 
Als erstes steht das Putzen und Schneiden des Gemüses auf dem Plan. Die Frühlingszwiebeln, den Sellerie und den Knoblauch schneide ich in feine Ringe, den Brokkoli zerteile ich in einzelne Röschen.
 
 
Das Fleisch schneide ich zunächst in 3 cm dicke Scheiben und dann in Streifen. Hierbei sollte man darauf achten, dass man gegen die Fleischfaser schneidet.

 
Dann brate ich zuerst das Fleisch in etwas Öl an und würze es währenddessen mit Salz und Pfeffer.
Dann nehme ich das Fleisch aus dem Topf und gebe die Gemüse hinzu. Evtl. noch einen Schuss Öl hinzugeben.

 
Sobald das Gemüse anfängt zu bräunen, gebe ich die Tomaten und die Kapern hinzu und lasse alles nochmals aufkochen.

 
Ganz zum Schluss gebe ich die Crème fraîche, den Senf und den klein geschnittenen Dill hinzu und schmecke mit Salz und Pfeffer ab.

 
Angerichtet wird auf einem flachen Teller. Als Beilage eignet sich Baguette oder Kartoffelgratin. 
 

 
Guten Appetit!

Sonntag, 1. Juni 2014

Tomatenzeit

 
Langsam aber sicher kommt wieder die Tomatenzeit. Sie wird ihren Höhepunkt im August haben, es gibt aber auch jetzt schon wieder eine große Auswahl an frischen Tomaten auf den Märkten. Heute verarbeite ich sie in einem bunten Salat mit Honig-Senf Dressing.
 
 
Für 4 Portionen bunten Salat mit Honig-Senf Dressing benötigt man
 
8 Cocktail-Tomaten
2 Avocados
1 Kopf Eichblattsalat
1 Packung Feta
1 TL Honig
1 TL grobkörnigen Senf
Apfelessig
Weißweinessig
Rapsöl
Salz, Pfeffer 
 
Für das Dressing füge ich Senf, Honig, 2/3 Teile Apfelessig, 1/3 Teil Weißweinessig, 2 Teile Rapsöl, Salz und Pfeffer in ein Schraubglas, verschließe es gut und schüttle so lange, bis eine Emulsion entstanden ist.
 
Dann zupfe ich die Salatblätter in mundgerechte Stücke und wasche diese gut. Die Tomaten viertele ich und entferne den Strunk.
Die Avocados werden halbiert und dann jede Hälfte in 4-5 Streifen geschnitten. Lässt man den Kern bei dem ausgelösten Fruchtfleisch liegen bis der Salat angerichtet wird, verfärbt es sich nicht. 
 

 
Den Feta schneide ich in Würfel. Je nachdem wie salzig der Käse ist, sollte man den Salzgehalt im Dressing anpassen.  

 
Angerichtet wird der Salat in einem tiefen Teller. Ich beginne mit dem Blattsalat und träufle 2/3 des Dressings darüber. Dann garniere ich mit den restlichen Zutaten und gebe das restliche Dressing darüber.
Gibt man zu dem Salat noch eine Scheibe Brot mit Frischkäse, wird daraus eine komplette Mahlzeit. 
 
 
Guten Appetit!