Dienstag, 29. Dezember 2015

Winter-Pasta

Zwischen den Jahren darf es bei uns gerne die ganz einfache und schnelle Küche sein. Wenn sie sich dann noch so lecker und gesund vorstellt wie diese Winter-Pasta mit Catalogna sind alle glücklich.



 
Für 4 Portionen Winter-Pasta benötigt man
 
1 Bund Catalogna (Ersatzweise Chicoree oder Radicchio)
800 g Penne (oder andere Pasta)
2 Tomaten
1 Knoblauchzehe
1 Chili
30 g Pinienkerne
20 g Rosinen
Olivenöl
100 ml Brühe
Salz, Pfeffer
Parmesan
 
Ich beginne mit dem vorbereiten der Gemüse. dafür wasche ich den Catalogna mindestens 2 mal da er oft recht sandig ist und schneide ihn dann in ca. 2cm lange Stücke. Die Tomaten werden grob, der Knoblauch und die Chilischote fein gewürfelt.

 
Dann röste ich die Pinienkerne vorsichtig bei mittlerer Hitze in der Pfanne in ich später auch die Soße zubereite. Sobald die Kerne anfangen zu duften, stelle ich die Hitze herunter.
 

 
Wenn die Pinienkerne von allen Seiten gebräunt sind, gebe ich sie in eine Schüssel und stelle sie beiseite.
Dann gebe ich etwas Olivenöl in die heiße Pfanne und brate den Catalogna bis er zusammenfällt. Erst dann kommen die gewürfelten Tomaten, Knoblauch und Chili dazu und braten für weitere 2 Minuten mit.

 
Die Soße ist schon fast fertig, es fehlen nur noch die Pinienkerne, die Rosinen, die Brühe, etwas Salz und Pfeffer. Wer die Soße etwas flüssiger haben möchte, gibt noch vom Pastawasser der parallel kochenden Penne dazu. Dann aber Vorsicht mit dem salzen, das Wasser ist ja auch bereits kräftig gewürzt.
 

 
Sobald die Pasta al dente ist, richte ich das Gericht in einer Schüssel an und reibe noch etwas Parmesan darüber.


 
Guten Appetit!

Sonntag, 4. Oktober 2015

Glückliches Schwein

Heute steht ein für meine Küche sehr außergewöhnliches Gericht auf dem Speiseplan: Gefülltes Schweinefilet. Außergewöhnlich ist es vor allem deswegen, da wir sehr selten Schweinefleisch essen. Ich kaufe Schwein nur, wenn ich genau weiß, dass das Tier gut gehalten wurde...und das ist leider immer noch sehr oft nicht der Fall. Heute hatte ich aber Glück und konnte ein schönes Filet ergattern.

 
Für 4 Portionen Gefülltes Schweinefilet benötigt man
 
1 Schweinefilet, sauber pariert
150 g Ricotta
1 Chili
4 getrocknete Feigen
1/4 Bund Petersilie
1 Glas trockener Weißwein
150 ml Sahne
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
8 große, vorwiegend festkochende Kartoffeln
1 Fenchel
200 g Champignons
100 ml weißen Balsamico
Salz, Pfeffer
Olivenöl

 
Wie so oft wenn Kartoffeln mit im Spiel sind, kümmere ich mich zunächst um diese. Heute gibt es (wieder!) ein Rösti. Die Anleitung hierfür findet ihr hier.

 
Für die Füllung des Schweinefilets habe ich mir eine Masse ausgedacht due auf Ricotta basiert. Der gibt dem Fleisch beim Garen nochmal Feuchtigkeit ab, sodass es schön saftig bleibt. Zum Ricotta dazu kommen in allererster Linie getrocknete Feigen. Feige und Schwein - das passt einfach!

 
Ich gebe alle Zutaten der Füllung  (Ricotta, Feigen, Chili, Petersilie, Salz, Pfeffer) in eine Küchenmaschine und püriere alles so lange, bis eine einigermaßen glatte Paste entsteht.

 
Diese möchte ich dann gleichmäßig in das Filet füllen. Dafür gibt es einen ganz einfachen Trick. Einfach einen Kochlöffel nehmen und langsam in das Filet stecken bis man einen Hohlraum hat, der das ganze Filet durchzieht. Das klappt beim Filet mit erstaunlich wenig Kraftaufwand. Nachdem der Löffel wieder entfernt ist gibt man immer wieder von der Ricotta-Feigen Masse in den Hohlraum und schiebt diese mit dem Kochlöffel nach.
Dann wird das Fleisch von allen Seiten scharf angebraten und wandert bei 120°C bei Ober-/Unterhitze für 30 Minuten auf dem Rost in den Ofen.
 
Den Bratensatz in der Pfanne koche ich mit einem Glas Weißwein auf, gebe die klein geschnittene Schalotte und die Knoblauchzehe dazu und lasse den Wein reduzieren. Sobald er nur noch 50% seines Volumens hat, gebe ich die Sahne dazu und lasse nochmals alles aufkochen. abschließend wird mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

 
Als Gemüsebeilage gibt es einen weiteren guten Freund von Schweinefleisch - Fenchel. Diesen schneide ich recht fein in Streifen und brate diese mit geviertelten Champignons in Olivenöl ca. 5 Minuten an. Dann lösche ich mit dem Balsamico ab und lasse diesen komplett verkochen. Mit Salz und etwas Pfeffer würzen und fertig. 
 
Serviert wird auf einem flachen Teller. Und sollte noch etwas von der Füllung übrig sein, freut sich das Schweinefilet über ein wenig Zuschlag. 

 
Guten Appetit!

Donnerstag, 3. September 2015

Pilz-Ragout mit Rösti

Heute ist mal wieder ein vegetarisches Gericht dran das ganz klar in den Herbst passt: Pilz-Ragout mit Rösti.

Pilz-Ragout mit Rösti
 
Für 4 Portionen Pilz-Ragout mit Rösti benötigt man
 
300g braune Champignons
300g Shiitake
150g Tofu
1 rote Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Bund Petersilie
2 Frühlingszwiebeln
80g Ziegenfrischkäse
300ml Sahne
1/2 Glas trockener Weißwein
1 TL Estragon, getrocknet
1 TL geräuchertes Paprikapulver
500g Kartoffeln, vorwiegend festkochend
1 EL Butter
Olivenöl
Salz, Pfeffer

 
Die Pilze putze ich immer ausschließlich mit einem Pinsel, Wasser würden sie nur aufsaugen und damit an Aroma verlieren. Nach dem Putzen schneide ich sie in mundgerechte Stücke. Dasselbe mache ich auch mit dem Tofu.  

 
Die Kartoffeln werden nach dem Schälen mit der groben Reibe zerkleinert, ausgedrückt und mit Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze für ca. 20 Minuten sanft gebraten. Ich drücke die Kartoffeln in der Pfanne immer ein wenig an und schiebe die Ränder mit einem Holzlöffeln zusammen, so dass sich eine glatte Kante ergibt.

 
Nach ca. 10 Minuten wende ich das Rösti und salze es von der gerösteten Seite. Das Wenden geht ganz einfach in dem man einen Teller auf die Pfanne drückt, beides zusammen wendet und dann das Rösti wieder vom Teller in die Pfanne gleiten lässt.

 
Die Pilze und der Tofu werden sehr heiß in Öl angebraten bis sie anfangen zu bräunen. Dann gebe ich die kleingeschnittenen Zwiebeln, Knoblauch und die Stiele der Petersilie hinzu und brate alles zusammen für weitere 3 Minuten.
Dann lösche ich mit dem Wein ab und gebe nach 1-2 Minuten die Sahne, den Estragon und das Paprikapulver dazu. Das sollte dann für ca. 5 Minuten bei milder Hitze köcheln.

 
Zum Schluss, so zusagen als frische Kick, kommt dann noch grob geschnittene Frühlingszwiebel und Petersilie in die Pfanne. mit Salz und Pfeffer wird abgeschmeckt, einmal durschwenken und fertig.
Beim Anrichten brösle ich auf jeden Teller noch etwas Ziegenkäse und gebe reichlich Soße zum Rösti - das ist für mich das Highlight.

 
Guten Appetit!
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Donnerstag, 30. Juli 2015

One Pot Wonder #2: Chili con Quinoa

Mein nächstes One Pot Wonder kommt sehr gesund, sehr schnell und natürlich sehr lecker daher: Chili con Quinoa.

 
Für 4 Portionen Chili con Quinoa benötigt man
 
500 g Quinoa
3 Fleischtomaten
1 Dose Kidney-Bohnen
80g geröstete Erdnüsse
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
3cm Ingwer
1 Stück Feta
1TL Kreuzkümmel
1TL Koriandersamen
1/2TL geräuchertes Chilipulver
1L Gemüsebrühe
1 Avocado
1 Becher Sauerrahm
1 Limette
1 Bund Koriander
Olivenöl
Salz, Pfeffer
 
 
 Für dieses einfache und schnelle Gericht schneide ich die Gemüse und den Käse in mundgerechte Stücke und gebe sie zusammen mit den Bohnen, Erdnüssen, dem kleingeschnittenen Ingwer und den gemahlenen Gewürzen in eine feuerfeste Schüssel.
 
 
Dann vermische ich alles sorgfältig mit dem Quinoa, einem Schuss Olivenöl und etwas Pfeffer und gieße so viel heiße Brühe an, dass alles gerade eben mit Flüssigkeit bedeckt ist. Die Schüssel gebe ich bei 180°C Umluft für ca. 20 Minuten in den Backofen.
 
 
Während das Chili gart, bereite ich noch schnell den Dip zu. Dazu nehme ich einen Mixbecher und gebe die Avocado, den Sauerrahm, den frischen Koriander, Schale und Saft von der Limette und eine Prise Salz und Pfeffer hinein und mixe mit dem Zauberstab alles sehr fein. 
 
 
Sobald die Flüssigkeit komplett aufgenommen ist, ist das Gericht auch schon fertig. Wer auf mehr Röstaromen steht, kann noch für 3 Minuten die Grillfunktion des Ofens anschalten.  

 
Angerichtet wird das Chili zusammen mit dem Avocado-Dip und einer Limettenspalte.

 
Guten Appetit!

Sonntag, 19. Juli 2015

Der Alleskönner - Salsa Verde

Das Highlight an dem heutigen Gericht ist für mich nicht der Fisch sondern die Salsa Verde. Sie ist so einfach und schnell gemacht und verfeinert nahezu jeden gegrillten oder gebratenen Fisch. Heute gibt es sie in Kombination mit Schwertfisch.
 

Rezept Schwertfisch mit Salsa Verde
 
Für 4 Portionen Schwertfisch mit Salsa Verde benötigt man
 
4 Schwertfisch Steaks
1 Stck. Ingwer
2 Süßkartoffeln
1 Fenchel
1 Bund Petersilie
1 Zweig Minze
1 EL Kapern
4 Cornichons
1 TL Senf
1 Knoblauchzehe
Rotweinessig
Olivenöl
Salz, Pfeffer
 

 
Schwertfisch ist nicht ganz einfach zu garen da er sehr mager ist. Ich brate ihn bei hoher Hitze in der Pfanne an und lasse ihn dann bei 70°C für 10 Minuten im Ofen durchziehen.
 

 
Die Süßkartoffeln schäle ich und schneide sie in 1cm dicke Scheiben. Den Fenchel schneide ich in etwa halb so dicke Scheiben und schichte dann alles in eine kleine Form. Zusammen mit etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer kommt die Form dann für 30 Minuten bei 160°C Umluft in den Ofen. 

 
Für die Salsa Verde hacke ich Kräuter, Kapern, Cornichons und den Knoblauch sehr fein. Dann gebe ich alles mit dem Senf, einem Schuss Rotweinessig sowie etwas Salz und Pfeffer in eine Schüssel und vermische es mit so viel Olivenöl, bis eine homogene Paste entsteht. 
 
Am Schluss wird alles auf einem flachen Teller angerichtet.
 

 
Guten Appetit!
 

Sonntag, 31. Mai 2015

Spargel-Toastie mit Frühlingssalat

Wir sind schon wieder mitten in der Spargelzeit, höchste Eisenbahn eine meiner Ideen dazu zu posten: Spargel-Toastie mit Frühlingssalat.
 
Rezept Spargel-Toastie mit Frühlingssalat

Für 4 Portionen Spargel-Toastie mit Frühlingssalat benötigt man
 
4 Scheiben Dinkelbrot
4 Eier
etwas Weißweinessig
1 geräucherte Makrele
Frischkäse
1 Pkg. Kresse
1kg grünen Spargel
150g Erdbeeren
1 EL groben Senf
Olivenöl
1 TL Ahornsirup
1 Zitrone
Salz, Pfeffer
 
Den grünen Spargel wasche ich und schneide lediglich am Ende etwa 2cm ab, schon ist er fertig vorbereitet. Das ist einer der Gründe warum ich grünen Spargel präferiere.
Dann gebe ich die Stangen mit etwas Olivenöl und einer Prise Salz in eine heiße Pfanne und brate sie für ca. 3 Minuten von allen Seiten. Dann raus aus der Pfanne und abkühlen lassen.
 
 
 
Die Brotscheiben bestreiche ich mit dem Frischkäse und reibe sehr wenig Zitronenschale darüber.
 

 
Dann halbiere ich von dem gebratenen Spargel so viel, dass ich alle Brote damit auslegen kann. Für meine Scheiben habe ich jeweils 3 Stangen gebraucht. Danach zupfe und brösle ich mit den Fingern Makrele darüber.

 
Für das pochierte Ei gebe ich einen Schuss Weißweinessig in einen nicht allzu großen mit Wasser gefüllten Topf und bringe dieses zum sieden. Dann erzeuge ich mit einem Schneebesen einen Strudel im Wasser und gebe in dessen Mitte das zuvor in ein Glas oder in einen Schöpflöffel aufgeschlagenes Ei. Dabei muss man sehr behutsam vorgehen um das Eigelb nicht zu zerstören.
Das Ei benötigt etwa 3-4 Minuten, wir wollen das Eigelb noch flüssig haben.
 
Für den Salat schneide ich den restlichen Spargel  und die Erdbeeren in grobe Stücke und mische mir aus dem Senf, Olivenöl, Ahornsirup, Zitronensaft sowie Salz und Pfeffer ein schnelles Dressing. 
 
Sobald die Eier fertig sind, wird alles auf einem flachen Teller angerichtet.
 
 
Guten Appetit!

 

Freitag, 17. April 2015

Thai Veggies gegen das Fernweh

Wenn man einmal bedenkt wie raffiniert, gesund und schnell man Thaiküche zubereiten kann, sollte man viel öfter auf die Art zu kochen aus Südostasien zurückgreifen. Hier kommt mein Beitrag dazu: Thai Veggie Wok
 
Rezept Thai Veggie Wok
 
Für 4 Portionen Thai Veggie Wok benötigt man
 
1 Aubergine
150g Champignons
200g Shiitake
500g Spinat
50g Cashew-Nüsse
5cm Ingwer
5cm Galgant
2 Knoblauchzehen
2 Stängel Zitronengras
1 grüne und eine rote Chili
1 Frühlingszwiebel
5 EL dunkle Sojasoße
2 EL süße Sojasoße
1 TL Palmzucker
250 ml Gemüsebrühe
300g Jasminreis
Öl zum anbraten
Salz, Pfeffer
 
Wie meistens putze und schneide ich zunächst das Gemüse. Man sollte darauf verzichten die Pilze in Wasser zu waschen, hier saugen sie sich nur voll und verlieren an Geschmack. Einfach mit einer Gemüse- oder Pilzbürste etwas säubern und in Scheiben schneiden. Die Aubergine wird gewürfelt und der Spinat sehr gründlich gewaschen.
Knoblauch, Ingwer, Galgant, Zitronengras, Frühlingszwiebel und die grüne Chili schneide ich sehr fein und gebe alles in eine Schüssel.
 
 
Dann brate ich zunächst die Pilze sehr heiss in Öl an bis sie Farbe nehmen. Dann schiebe ich sie an den Rand, im Wok sind die Ränder ja nicht so heiss wie die Auflagefläche, und brate dann die Aubergine an. Sobald auch diese Farbe genommen und etwas Struktur verloren hat, gebe ich die Knoblauch-Ingwer-...-Mischung in die Mitte des Woks.

 
Parallel röste ich in einer kleinen Pfanne die Cahews an bis sie zu duften beginnen. Dann gebe ich den Palmzucker in den Wok und lösche kurz darauf mit den Sojasoßen und der Gemüsebrühe ab. Im Wok sollte man darauf achten, dass Flüssigkeiten immer vom Rand aus angegossen werden. 

 
Als letzte Zutat kommt dann noch der Spinat in den Wok. Einfach alles hineingeben, Deckel drauf und 3 Minuten warten. Umrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und fertig.

 
Angerichtet wir mit dem Jasminreis (einfach nach Packungsanweisung gegart) und für den der es mag noch mit der kleingeschnittenen roten Chili als extra Kick oben drauf. 

 
Guten Appetit!

Donnerstag, 9. April 2015

One Pot Wonder aus Spanien

Nach den Osterfeiertagen darf es gerne auch wieder etwas leichteres, schnell zubereitetes und auch fleischloses sein: Gemüse-Paella.
 
Rezept Gemüse-Paella

 
 Für 4 Portionen Gemüse-Paella benötigt man
 
250 g Paella Reis
1 Liter Gemüsebrühe
2 Fenchel
2 Spitzpaprika
2 Zucchini
400 g Stangenbohnen
2 Knoblauchzehen
1 Chili
2 g Safran
Olivenöl
Salz, Pfeffer
 
Zunächst wird das gesamte Gemüse geputzt, Kerngehäuse, Schalen bzw. Stiele entfernt und in gleichmäßige Stücke geschnitten.
 
 
Dann vermische ich alles auf einem tiefen Backblech und würze mit Salz, Pfeffer und Olivenöl. Das Blech kommt bei 180°C für 10 Minuten bei Unter- und Oberhitze in den Backofen.
 
 
In dieser Zeit koche ich die Bohnen in reichlich Salzwasser ab und gebe sie dann zusammen mit dem Reis, der gesamten Brühe und dem Safran zu dem Gemüse auf das Blech und lasse nochmals alles für ca. 20 Minuten im Ofen verschwinden.


Zum Abschluss streue ich dann noch das Fenchelgrün über die Paella und serviere das super unkomplizierte Gericht auf flachen Tellern. 
 

 
Guten Appetit!

Montag, 6. April 2015

Winter, wir sind versöhnt

Um den Winter endgültig zu verabschieden gab es bei uns nochmal ein Gericht mit einem typischen Herbst/Winter Gemüse: Kürbisrisotto mit Seelachs. Winter wir sind versöhnt, Frühling du kannst kommen.
 
Rezept Kürbisrisotto mit Seelachs
 
Für 4 Portionen Kürbisrisotto mit Seelachs benötigt man
 
600 g Seelachs
1 Hokkaido-Kürbis
1 TL getrockneter Koriander
100 g Sellerie
1 Knoblauchzehe
250 g Risottoreis
1 Glas trockener Weißwein
800 ml warme Hühnerbrühe
50 g Parmesan
20 g Butter
1 kg Spinat
gerösteter Sesam
Zitronenschale
Olivenöl
Salz, Pfeffer
 
Ich beginne mit dem Kürbis, halbiere ihn und entferne das Kerngehäuse, schneide ihn in Spalten und würze ihn mit Koriander, Salz, Pfeffer und beträufle ihn mit Olivenöl. So präpariert geht er dann für ca. 20 Minuten bei 180°C Umluft in den Backofen. 
 
 
Dann schneide ich den Sellerie und den Knoblauch sehr fein, brate ihn bei mittlerer Hitze an und füge dann den Reis hinzu. Nach 30 Sekunden lösche ich zunächst mit dem Weißwein ab, lasse diesen komplett verkochen und gieße dann immer wieder von der heißen Brühe an. 
 
 
Den gut gewaschenen Spinat brate ich in etwas Olivenöl an und würze ihn mit Salz, Pfeffer, einer handvoll geröstetem Sesam und etwas abgeriebener Zitronenschale.
 
Nach ca. 15 Minuten Garzeit füge ich dem Risotto den in Stücke geschnittenen, gebackenen Kürbis bei. Das gibt nicht nur einen tollen Geschmack, sondern auch eine grandiose Farbe. Um den Risotto abzuschließen gebe ich noch die Butter und den Parmesan bei und lasse ihn zugedeckt etwa 5 Minuten ruhen.
In dieser Zeit brate ich den Fisch unter hoher Hitze in etwas Olivenöl an und würze ihn ganz schlicht mit Salz und Pfeffer.

 
Serviert  wird auf großen, flachen Tellern mit einem kleinen Schuss Olivenöl als Abschluss.

 
Guten Appetit!