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Montag, 2. Februar 2015

Wurzel Curry mit richtig viel Geschmack

Wenn ich ein indisches Curry kochen bedeutet das meistens, dass sich im gesamten Haus der Duft von verschiedensten Gewürzen verbreitet und die Vorfreude auf ein leckeres Essen wachsen lässt. Genau so war es auch bei der Zubereitung dieser veganen Variante: Wurzel Curry.

Rezept Wurzel Curry
 
Für 4 Portionen Wurzel Curry benötigt man
 
500 g Schwarzwurzeln
4 mittelgroße Süßkartoffeln
2 Petersilienwurzeln
2 Karotten
1 Bund Koriander
1 1/2 Dosen ungesüßte Kokosmilch
100 ml Wasser
2 große rote Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 Stück Ingwer (8cm)
1 EL Kurkuma
1 TL Kreuzkümmel
2 TL Koriandersamen
1 Nelke
1/4 TL schwarzer Pfeffer
1 Sternanis
5 Kapseln grüner Kardamom
1/2 TL Zimt
1 EL Bockshornklee
2 EL schwarze Senfsaat
1/2 getrocknete rote Chili
Öl
Salz
 
Zum Putzen der Schwarzwurzeln ziehe ich immer Handschuhe an und stelle mir eine Schüssel mit kaltem Wasser bereit. Dann ziehe ich mit einem Sparschäler die oberste Schicht ab und entferne mit einem Messer die unschönen Stellen. Die geputzten Wurzeln gebe ich sofort in die Schüssel mit Wasser da sie sonst braun werden.

 
Das restliche Gemüse bereite ich auch direkt am Anfang vor. Nachdem alles geschält und in grobe Stücke geschnitten ist, ist die Hauptarbeit auch schon erledigt.

 
Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer schneide ich in feine Stücke und stelle alles beiseite.

 
Dann geht es mit dem kochen los. In einem tiefen Topf erhitze ich das Öl auf mittlerer Temperatur und gebe zunächst die Senfsamen hinein (am besten einen Deckel auf den Topf setzen, der Senf ich springfreudig). Dann mörsere ich die restlichen Gewürze zusammen mit einer Prise Salz und gebe diese ebenfalls in das heiße Öl.
Sobald alles gut riecht gebe ich die Zwiebelmischung dazu und brate sie noch kurz mit an. Dann lösche ich mit der Kokosmilch und dem Wasser ab, gebe alle Wurzeln bis auf die Süßkartoffel dazu und setze den Deckel wieder auf.
Nach 5 Minuten füge ich noch die Süßkartoffeln hinzu und schmecke nach weiteren 10 Minuten mit Salz ab.

 
Zum Anrichten gebe ich einen Klecks Joghurt auf das Curry (Veganer verzichten darauf einfach) und bestreue es mit frischem Koriander.
 
 
Guten Appetit!

 


Sonntag, 14. Dezember 2014

Thai-Gemüsecurry

Kurz vor Weihnachten mit all seinen festlichen und meist auch kalorienreichen Essen gibt es heute nochmal ein leichtes Thai-Gemüsecurry.   

 
Für 4 Portionen Thai-Gemüsecurry benötigt man
 
200 g Zuckerschoten
2 Karotten
6 festkochende Kartoffeln
2 Zucchini
1 Knoblauchzehe
2 Stangen Zitronengras
4 Kaffirlimettenblätter
1 EL Tamarindenpaste
2 TL grüne Currypaste
200 g Jasminreis
1 Dose Kokosmilch
Thai-Fischsauce
Erdnussöl
Salz, Pfeffer
 
Als erstes blanchiere ich die Zuckerschoten in reichlich kochendem Salzwasser für ca. 2 Minuten. Dann schrecke ich sie mit eiskaltem Wasser ab und stelle sie beiseite. Auf diese Weise behalten sie auch beim späteren mitkochen ihre schöne leuchtendgrüne Farbe.
 
 
Dann putze, schäle und würfle ich die härteren Gemüse und den Knoblauch. Das Zitronengras wasche ich und quetsche es ein paarmal an unterschiedlichen Stellen. So gibt es später viel besser sein Aroma ab.
 

 
In einem heißen Topf erhitze ich das Erdnussöl und gebe die geschnittenen Gemüse hinein. Nach etwa 3 Minuten gebe ich die Currypaste dazu und brate alles noch eine weitere Minute bevor ich mit der Kokosmilch und derselben Menge Wasser ablösche. Sobald alles köchelt würze ich noch mit der Tamarindenpaste und den Kaffirlimettenblättern.
 
Während es im Topf köchelt setze ich den Reis auf. Ich nehme immer das doppelte Volumen kaltes Wasser wie Reis, lasse alles zugedeckt zusammen mit einer Prise Salz aufkochen und ziehe es dann von der Hitze. Nach 20 Minuten hat man lockeren, duftenden Reis.
 
Dann schneide ich noch die grünen Gemüse und gebe sie für 3 Minuten zu Curry. Jetzt kann man das Zitronengras und die Kaffirlimettenblätter entfernen und mit Fischsauce und Pfeffer abschmecken.
 

 
Angerichtet wird in einer Schüssel und Thai typisch mit Löffeln gegessen. 

 
Guten Appetit!

Samstag, 22. März 2014

Schnell und scharf!

Ein ganz schnell zubereitetes Gericht mit wenigen Zutaten für den schnellen Mittags- oder Abendsnack: scharfes Blumenkohl-Curry.
 
 
Für 4 Portionen scharfes Blumenkohl-Curry benötigt man
 
1 Blumenkohl
1 Dose Kokosmilch
2 TL grüne Currypaste
1 Zwiebel
4 cm Ingwer
1 gelbe Chilli
2 Kaffir-Limettenblätter
350 g Basmatireis
frischer Koriander
Öl
Salz, Pfeffer
 
Die längste Garzeit bei diesem Rezept hat der Reis. Aus diesem Grund setze ich diesen zuerst mit einem Tropfen Öl , etwas Salz und genau dem doppelten Volumen Wasser wie Reis in einem Topf an. Das Wasser aufkochen lassen und sofort die Hitze reduzieren und den Reis einfach für ca. 15 Minuten ziehen lassen. So wird der Reis wunderbar locker.
 
 
Um mit der Zubereitung des Currys auch wirklich schnell fertig zu werden, bereite ich zunächst alle Zutaten vor. Der Blumenkohl wird in einzelne Röschen zerteilt, die Zwiebel und der Ingwer geschält und gewürfelt. Die Chilli schneide ich in Ringe und lasse die Kerne in der Schote.
 
 
Dann gebe ich alle übrigen Zutaten bis auf die Kokosmilch und den Koriander in einen Topf und brate diese in etwas Öl an. Dann lösche ich mit der Kokosmilch und einem Schuss Wasser ab und lasse alles für 6 Minuten köcheln.
 
Zum Anrichten entferne ich die Limetten-Blätter, nehme ich einen tiefen Teller, gebe den Reis und das Curry hinein und schließe mit dem Koriander ab.

 
Guten Appetit!

Samstag, 30. November 2013

Camping Küche Teil II - One Pot Wonder

Heute waren wir wieder lecker und praktisch unterwegs - Kartoffel-Spargel Curry und nur ein Topf für den Abwasch.


Für 4 Portionen Kartoffel-Spargel Curry benötigt man

6 große, festkochende Kartoffeln
1 Bund grünen Spargel
1 große Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Bund frischen Koriander
1 Becher Joghurt
1/2 Liter Gemüsebrühe
1 1/2 EL Currypulver
1/2 TL Cayennepfeffer
Öl
Salz, Pfeffer



Ich beginne damit die Kartoffeln zu schälen, zu vierteln und dann in ca. 5 mm dicke Scheiben zu schneiden. Bei dieser Größe werden sie später in der Pfanne schnell gar.



Als nächstes putze ich den Spargel, breche die verholzten Enden ab und schneide die Stangen in ca. 4 cm lange Stücke. Die Spargelspitzen lege ich beiseite.



Dann noch schnell die Zwiebel und den Knoblauch schneiden und alles bis auf die Spargelspitzen in eine Pfanne geben. Öl hinzugeben und bei voller Hitze ab auf den Herd.



Sobald die Zwiebeln glasig sind, gebe ich den Curry dazu und röste ihn kurz mit.
Somit entwickelt er ein deutlich stärkeres Aroma. 



Nach etwa 30 Sekunden lösche ich mit der Gemüsebrühe ab und lasse das Gemüse weitere 8 Minuten köcheln. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt die restlichen Gewürze hinzuzugeben und die Stiele des Korianders fein zu schneiden. Diese gebe ich auch schon beim Kochen dazu.

Nach 5 Minuten füge ich auch die Spargelspitzen hinzu, sie würden komplett verkochen wenn sie von Beginn an in der Pfanne wären.



Nach insg. 7 Minuten probiere ich zum ersten mal ob die Kartoffeln gar sind. Die Kochzeit variiert je nach Sorte und Alter der Knollen.
Wenn die Kartoffeln gar sind kann man das Joghurt unterheben. Jetzt sollte das Gericht nicht mehr stark kochen, da das Joghurt sonst schnell gerinnen kann. Die Gefahr ist aber aufgrund der nun in der Brühe enthaltenen ausgekochten Kartoffelstärke gering.



Zum Abschluss alles auf einem flachen Teller anrichten und mit den Korianderblättern bestreut servieren.



Dazu passt z.B. ein junger Sauvignon Blanc aus der Hawkes Bay, Neuseeland.



Guten Appetit!