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Donnerstag, 1. Januar 2015

Hühnerfrikassee als Katerfrühstück

Alle Jahre wieder ist am 1. Januar ein Kateressen angesagt. Da kann sich glücklich schätzen wer vorgesorgt hat und ein Huhn und reichlich Wurzelgemüse im Kühlschrank hat. Heute gibt es Hühnerfrikassee.
 
 
Für 4 Portionen Hühnerfrikassee benötigt man:
 
1 Bio-Huhn
2 große Zwiebeln
3 Karotten
1/2 Knollensellerie
6 Pimentkörner
1 Lorbeerblatt
300 g Champignons
200 g grüne Bohnen
1/2 Bund Kerbel
2 Eier
1/4 l Milch
Öl
Salz, Pfeffer
 
Zunächst zerlege ich das Huhn indem ich die Keulen, die Flügel und das Brustfleisch tranchiere. Keulen und Flügel löse ich noch vom Knochen und lege das Fleisch beiseite.
 
 
Die Karkasse, Knochen von Keule und Flügel sowie 2 Karotten, Sellerie und die Zwiebeln, alles grob geschnitten, gebe ich dann mit etwas Öl in einen großen Topf und brate alles scharf an. Dann fülle ich mit kaltem Wasser auf, gebe Piment und Lorbeer dazu und lasse die Brühe für ca. eine Stunde leicht köcheln.

 
In der Zwischenzeit putze und würfle ich das restliche Gemüse. Die Bohnen blanchiere ich in Salzwasser für 5 Minuten da ich das Kochwasser mit den weniger guten Bestandteilen (Phasin) der Bohnen niemals weiter verwende.
 

 
Die Gemüse werden leicht angebraten und dann mit der selbst gekochten Brühe bedeckt ca. 10 Minuten köcheln gelassen (die Bohnen erst nach 8 Minuten hinzufügen, sie sind ja bereits blanchiert). Dann gebe ich das gewürfelte Fleisch von Keulen, Flügeln und Brüsten dazu, es braucht 3-5 Minuten bis es gar ist.

 
Zum Schluss verquirle ich die Eier mit der Milch. Dann reduziere die Hitze des Herdes und gebe die Milch-Ei Mischung unter ständigem Rühren dazu. Evtl. Hitze nochmals erhöhen bis das Ei anfängt zu binden. 
Dann wird noch mit Salz, Pfeffer und gehacktem Kerbel abgeschmeckt. Dazu passt Reis oder Pasta.

 
Guten Appetit!

Sonntag, 20. Juli 2014

Chilli sin carne mit Papaya Guacamole

Linsen kann man auf allerlei Arten zubereiten. Heute gibt es die Variante eines Klassikers den ich immer wieder gerne esse: Chilli sin Carne mit Papaya Guacamole.

 
Für 4 Portionen Chilli sin Carne mit Papaya Guacamole benötigt man
 
320 g Berglinsen
400 g Mais (frisch oder aus oder Dose)
1 Dose Tomaten
250 g Kidney Bohnen (aus der Dose oder getrocknet - dann eingeweicht und vorgekocht)
2 Kapseln schwarzen Kardamom
1 TL Coriandersamen
1 1/2 TL Kreuzkümmel
 1 Chilli
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
2 Lorbeerblätter
2 cm Ingwer
1/2 Papaya
2 Avocados
1/2 TL Szechuan Pfeffer
1 Zitrone
1 Bund frischen Koriander
1 Liter Gemüsebrühe
Öl
Salz, Pfeffer
 
Ich beginne mit dem Mörsern der Gewürze für das Chilli. Dafür gebe ich alle Gewürze bis auf den Szechuan Pfeffer und die Lorbeerblätter in einen Mörser und zerreibe alles sehr fein. Dann würfle ich die Zwiebel, den Knoblauch, 3/4 der Chilli und den Ingwer.
 

 
Die gesamten vorbereiteten Gewürze brate ich gemeinsam mit dem Mais in einem Topf so lange an, bis der Mais anfängt Farbe zu nehmen. 

 
Während der Mais brät bereite ich die Guacamole vor. Dazu gebe ich das Fruchtfleisch einer halben Papaya und von den zwei Avocados zusammen mit dem Szechuan Pfeffer, der restlichen Chilli sowie etwas Salz in einen Mixbecher und püriere alles sehr fein. Zum Schluss schmecke ich die Guacamole noch mit Zitronensaft ab.

 
Sobald der Mais gebräunt ist, lösche ich ihn mit der Brühe und den Tomaten ab. Dann gebe ich die Linsen und die Lorbeerblätter hinzu und lasse alles für ca. 15 Minuten kochen.
Nach 15 Minuten probiere ich den Garzustand der Linsen, sie sollten bissfest aber auf keinen Fall mehr hart sein. Lieber lasse ich die Linsen 2 Minuten zu lange kochen. Sobald die Linsen in Ordnung sind, gebe ich die Bohnen dazu und lasse sie noch kurz heiß werden. 

 
Anschließend hacke ich noch den frischen Koriander und gebe diesen beim Anrichten auf einen ordentlichen Klecks Guacamole oben drauf. 

 
Guten Appetit!

Donnerstag, 9. Januar 2014

WiW - Wurzelgemüse im Winter

Wenn der Winter schon wettermäßig nicht zu uns kommen will, machen wir uns wenigstens mit einem richtig schönen Wintergemüse-Eintopf schneereiche Gedanken.

Topinambur-Eintopf
 
Für 4 Portionen Wintergemüse-Eintopf benötigt man
 

 
3 Petersilienwurzeln
4 Topinambur
1 Wirsing
2 Stangen Lauch
1 Bund Petersilie
300 g Chorizo
600 ml Gemüsebrühe
Öl
Salz, Pfeffer
 
 
Ich beginne damit die Wurzelgemüse zu schälen und in gleichmäßig kleine Würfel zu schneiden. Je kleiner die Würfel, desto kürzer die Garzeit des Eintopfes.
Der Lauch wird ebenfalls gründlich geputzt und in Ringe geschnitten.
 
 
Als nächstes putze ich den Wirsing. Bei dieser Kohlsorte versteckten sich Erdreste auch gerne unter den tieferliegenden, hellgrünen Blättern.
Danach entferne ich den Strunk aus den äußeren Blättern, er würde eine zu lange Garzeit benötigen. Die weicheren hellgrünen Blätter kann man so lassen wie Sie sind.

 
Dann wird das Wurzelgemüse und der Lauch in wenig Öl im Topf angebräunt. Auf diese Weise entwickeln die Wurzel ihre eigene Süße sehr gut.
Sobald alles gleichmäßig gebräunt ist, lösche ich mit der Gemüsebrühe ab und lasse alles 5 Minuten köcheln.

 
Während die Gemüse garen, schneide ich den Wirsing in Rauten, die Chorizo in Ringe und gebe sie ebenfalls zum Eintopf hinzu. Der Wirsing benötigt ca. 3 Minuten, viel länger sollte er nicht kochen. Diese Zeit reicht auch der Chorizo vollkommen um der Brühe ein tolles Aroma zu geben.

 
Abschließend schmecke ich mit Salz und Pfeffer ab, richte den Eintopf in einer Schüssel an und bestreue die Portion mit reichlich frischer Petersilie.
 
 
Guten Appetit!