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Donnerstag, 21. November 2013

Vegetarisch Essen in Sydney

Nach einer Woche Australien, gespickt mit tollem Essen und vor allem hervorragendem Fleisch, war uns nach einem vegetarischen Dinner. Fündig geworden sind wir in Sydneys Chinatown bei Mother Chu's Vegetarian Kitchen in der Pitt Street.


Los ging es mit einer klassischen Wan Tan Suppe bei der die Füllung der Teigtaschen klar von Shiitake dominiert wurde. Auch die Brühe war für uns mit ihrem klaren Miso-Einschlag neu und lecker.


Die zweite Suppe war definitiv optisch nicht so reizvoll, geschmacklich dafür aber etwas ganz neues: Avocado-Suppe.


Auf Basis einer Gemüsebrühe waren vor allem Mais, grob gehakte Mandeln und natürlich die Avocado tonangebend. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Avocado noch stückig und nicht gemixt war. Die Mandeln haben einen schönen Biss gegeben.

Als Hauptgang hatten wir ein Gericht mit Soybean-Rolls und schwarzer Bohnensoße. 


Die Soybean-Rolls waren wirklich etwas völlig Unbekanntes für uns und deswegen umso erwähnenswerter. Gemacht waren sie aus einem luftigen Teig, einem Noriblatt und eben Sojabohnen, der ausgebacken wurde. Die schwarze Bohnensoße, der Ingwer und vor allem der frische Koriander haben hervorragend dazu gepasst.

Das letzte Gericht an diesem Abend war dann ein guter Ausklang, aber nichts überraschendes mehr: Gemüsecurry mit Kokosmilch.


Alles in allem ein schöner Restaurantbesuch mit einer in Sydney nicht einfach zu findenden vegetarischen Speisekarte bei 

Mother Chu's Vegetarian Kitchen

367 Pitt St 
Sydney NSW 2000
http://www.motherchusvegetarian.com.au




Sonntag, 11. August 2013

Das erste Menü

Was liegt näher als erstes Thema ein Menü aus dem Lieblingsrestaurant zu wählen - die Traube in Blansingen.

Als Begrüßung im hauseigenen Garten gab es als Fingerfood ein Tartar vom Weiderind, Pulpo und Gazpacho. Eine perfekte, frische Einstimmung auf das folgende Menü.

 
Danach ging es mit einer confierten bretonischen Auster auf Gurkenrelish weiter, die mich so verzückt hat, dass ich vergessen habe diesen Gang zu fotografieren.

Als Vorspeise bekamen wir marinierte Langostinos mit Schnittlauchfumet serviert, die von einem fruchtigen 2011er Weißburgunder vom Weingut Lämmlin Schindler begleitet wurden.


Als Zwischengericht bekamen wir einen Loup de mer in Olivenkruste auf Bohnen serviert - mein persönliches Highlight in diesem Menü.


Nach einer angenehmt getackteten Pause und dem Wechsel vom Weißburgunder auf einen 2008er Brancaia kam das in dieser Runde obligatorische Wild-Gericht, ein Rehbockrücken in Rouennaisersauce vom Chefkoch Henrik Weiser auf den Punkt gebracht.



Als Pre-Dessert durften wir Limonensorbet und Joghurteis schlemmen, bevor - zumindest für die weiblichen Schleckermäuler unter uns - das Highlight in Form einer geeisten Nougatcreme mit Pecannusscrumble und Casiss serviert wurde.

Auch zum Kaffee wurden wir mit einer Gebäckvielfalt und einem etwas anderen "Magnum" überrascht.
 

Alles in allem ein wirklich tolles Menü das den Spitzenplatz der Traube in meinem persönlichen Ranking gefestigt hat.