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Samstag, 30. November 2013

Camping Küche Teil II - One Pot Wonder

Heute waren wir wieder lecker und praktisch unterwegs - Kartoffel-Spargel Curry und nur ein Topf für den Abwasch.


Für 4 Portionen Kartoffel-Spargel Curry benötigt man

6 große, festkochende Kartoffeln
1 Bund grünen Spargel
1 große Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Bund frischen Koriander
1 Becher Joghurt
1/2 Liter Gemüsebrühe
1 1/2 EL Currypulver
1/2 TL Cayennepfeffer
Öl
Salz, Pfeffer



Ich beginne damit die Kartoffeln zu schälen, zu vierteln und dann in ca. 5 mm dicke Scheiben zu schneiden. Bei dieser Größe werden sie später in der Pfanne schnell gar.



Als nächstes putze ich den Spargel, breche die verholzten Enden ab und schneide die Stangen in ca. 4 cm lange Stücke. Die Spargelspitzen lege ich beiseite.



Dann noch schnell die Zwiebel und den Knoblauch schneiden und alles bis auf die Spargelspitzen in eine Pfanne geben. Öl hinzugeben und bei voller Hitze ab auf den Herd.



Sobald die Zwiebeln glasig sind, gebe ich den Curry dazu und röste ihn kurz mit.
Somit entwickelt er ein deutlich stärkeres Aroma. 



Nach etwa 30 Sekunden lösche ich mit der Gemüsebrühe ab und lasse das Gemüse weitere 8 Minuten köcheln. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt die restlichen Gewürze hinzuzugeben und die Stiele des Korianders fein zu schneiden. Diese gebe ich auch schon beim Kochen dazu.

Nach 5 Minuten füge ich auch die Spargelspitzen hinzu, sie würden komplett verkochen wenn sie von Beginn an in der Pfanne wären.



Nach insg. 7 Minuten probiere ich zum ersten mal ob die Kartoffeln gar sind. Die Kochzeit variiert je nach Sorte und Alter der Knollen.
Wenn die Kartoffeln gar sind kann man das Joghurt unterheben. Jetzt sollte das Gericht nicht mehr stark kochen, da das Joghurt sonst schnell gerinnen kann. Die Gefahr ist aber aufgrund der nun in der Brühe enthaltenen ausgekochten Kartoffelstärke gering.



Zum Abschluss alles auf einem flachen Teller anrichten und mit den Korianderblättern bestreut servieren.



Dazu passt z.B. ein junger Sauvignon Blanc aus der Hawkes Bay, Neuseeland.



Guten Appetit!

Freitag, 1. November 2013

Danke Kantina!

Am Mittwoch war ich in der Kantina essen und habe mich nun an einem dort kennengelernten Gericht versucht - natürlich etwas nach meinem persönlichen Geschmack angepasst: Pasta mit Rote Beete Pesto.

Pasta mit Rote Beete Pesto
 
Für 4 Portionen Pasta mit Rote Beete Pesto benötigt man


400 g  Pasta
2 große rohe Rote Beete
1 Bund Rucola
1 Bund Schnittlauch
1 rote Zwiebel
1/2 Chilli
80 g gesalzene Macadamia Nüsse
1 TL Sumac
1 TL Kubeben Pfeffer
50 g Parmesan
1/2 Limette
1 1/2 EL Zucker
Olivenöl
Salz
 
 
Zunächst karamellisiere ich die Macadamias. Dafür gebe ich den Zucker bei mittlerer bis hoher Hitze in eine Pfanne und lasse ihn schmelzen.
 
 
 
Sobald der Zucker anfängt zu bräunen gebe ich die Nüsse dazu, nehme die Pfanne vom Herd und schwenke sie so lange bis die Nüsse mit dem Karamell überzogen sind . Die Resthitze reicht völlig aus um die Nüsse anzurösten und man läuft keine Gefahr den Zucker verbrennen zu lassen. Nun kann man die Pfanne beiseite stellen und die Nüsse auskühlen lassen.
 
 
Als nächstes schäle ich die Beeten und die Zwiebel und schneide beides in sehr grobe Stücke. Die Chilli waschen und ebenfalls in grobe Stücke schneiden. 
Wer beim schälen der Roten Beete wie ich ein Holzbrett nutzt, fährt gut damit ein Tuch auf das Brett zu legen. Die Verfärbungen lassen sich sonst nur schwer entfernen.
 
 
Dann gebe ich die Stücke zusammen mit etwas Olivenöl und dem Kubebenpfeffer in einen Thermomix und mixe es kurz. Danach wird alles für 4 Minuten bei 100° C erhitzt. Wer keinen Thermomix besitzt, kann die Masse natürlich auch in einem normalen Mixer herstellen  und in einem Topf garen.
 

 
Dann die Masse kurz abkühlen lassen und den Parmesan in Stücken dazugeben. Nochmals kurz mixen, alles in ein Gefäß geben und mit Sumac, Salz, Limettensaft und Olivenöl abschmecken. am Schluss muss eine glänzende Paste entstanden sein.
 
 
Nun ist es an der Zeit die Pasta in reichlich Salzwasser zu kochen. Ich nehme Spaghettini, es geht aber auch jede andere dünne Pasta.
 
 
Während die Pasta kocht bleibt Zeit den gewaschenen Rucola sehr grob und den Schnittlauch sehr fein zu schneiden. 
 
 
Wenn die Pasta al dente gekocht und abgegossen ist, gebe ich sie zurück in den Topf, beträufle sie reichlich mit Olivenöl und gebe das Rote Beete Pesto darüber.
 
 
Dann wird alles gut miteinander vermischt und zusammen mit dem Rucola, dem Schnittlauch und den karamellisierten Nüssen angerichtet.
 
 
 

Zu diesem Pastagericht passt ein Primitivo di Manduria wunderbar dazu. Die charakteristische kräftige Frucht dieses Weins passt perfekt zur erdigen Note der Roten Beete.
 
 
Guten Appetit!

 
 
 
 
 
 
 

Dienstag, 8. Oktober 2013

One pot wonder

Heute musste es mal wieder schnell gehen. Da drängt sich ein indisch angehauchtes Gericht mit kurzen Garzeiten ja förmlich auf: Curry-Nudeln mit Shiitake und Kohlrabi.
 
Curry-Nudeln mit Shiitake und Kohlrabi
 
 Für 4 Portionen Curry-Nudeln mit Shiitake und Kohlrabi benötigt man
 

 400 g Mie-Nudeln
1 Kohlrabi
250 g Shiitake
1 Gemüsezwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Chilli
1 Limette
1 Dose Kokosmilch
200 ml Wasser
1 EL gelbe Senfkörner
2 Kapseln schwarzer Kardamom
1/2 TL Szechuanpfeffer
1 EL Bockshornklee
1 EL Urad Dal
1 TL Kurkuma
1 TL Korianderkörner
1/2 TL Kreuzkümmel
Erdnussöl
Salz   


Ich beginne damit, die Stiele aus den Pilzen zu entfernen. Die werden beim Garen oft sehr zäh. Das Entfernen funktioniert am einfachsten, wenn man die Stiele mit den Fingern aus den Pilzhüten dreht.
 


Danach schäle und schneide ich den Kohlrabi in Stangen...
 

 
und brate ihn scharf mit etwas Salz in Erdnussöl an.
 
 
Sobald die Kohlrabi-Stangen goldbraun angebraten sind, nehme ich sie aus der Pfanne und stelle sie beiseite. Dann reduziere ich die Hitze und gebe alle Gewürze zum sanften anrösten in die Pfanne.
 
 
Während die Gewürze bei milder Hitze rösten, schneide ich alle weiteren Gemüse klein...
 
 
...und gebe sie zu den Gewürzen in die Pfanne.
 
 
Sobald die Zwiebeln glasig sind, wird alles mit der Kokosmilch und dem Wasser abgelöscht und die grob gehackten Pilze dazu gegeben.
 
 
Nach ca. 3 Minuten die Nudeln dazugeben, die Pfanne von der Hitze ziehen und die Nudeln in der heissen flüssigkeit garen lassen.
 
 
Zu diesem one pot wonder passt der sehr fruchtige Chateau Bonnet Blanc 2012 perfekt dazu.
 
 
Zum Schluss alles mit Limettensaft und Salz abschmecken und anrichten.
 

 
Guten Appetit!

Sonntag, 11. August 2013

Das erste Menü

Was liegt näher als erstes Thema ein Menü aus dem Lieblingsrestaurant zu wählen - die Traube in Blansingen.

Als Begrüßung im hauseigenen Garten gab es als Fingerfood ein Tartar vom Weiderind, Pulpo und Gazpacho. Eine perfekte, frische Einstimmung auf das folgende Menü.

 
Danach ging es mit einer confierten bretonischen Auster auf Gurkenrelish weiter, die mich so verzückt hat, dass ich vergessen habe diesen Gang zu fotografieren.

Als Vorspeise bekamen wir marinierte Langostinos mit Schnittlauchfumet serviert, die von einem fruchtigen 2011er Weißburgunder vom Weingut Lämmlin Schindler begleitet wurden.


Als Zwischengericht bekamen wir einen Loup de mer in Olivenkruste auf Bohnen serviert - mein persönliches Highlight in diesem Menü.


Nach einer angenehmt getackteten Pause und dem Wechsel vom Weißburgunder auf einen 2008er Brancaia kam das in dieser Runde obligatorische Wild-Gericht, ein Rehbockrücken in Rouennaisersauce vom Chefkoch Henrik Weiser auf den Punkt gebracht.



Als Pre-Dessert durften wir Limonensorbet und Joghurteis schlemmen, bevor - zumindest für die weiblichen Schleckermäuler unter uns - das Highlight in Form einer geeisten Nougatcreme mit Pecannusscrumble und Casiss serviert wurde.

Auch zum Kaffee wurden wir mit einer Gebäckvielfalt und einem etwas anderen "Magnum" überrascht.
 

Alles in allem ein wirklich tolles Menü das den Spitzenplatz der Traube in meinem persönlichen Ranking gefestigt hat.