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Dienstag, 9. Februar 2016

Gebackenes Huhn auf bunten Beten

Der eigentliche Star dieses Gerichts ist die Bete, die hier in roter und gelber Variante zum Einsatz kommt. Gelbe Bete schmeckt etwas milder und süßer als die bekannte rote Verwandte, lässt sich aber genau gleich zubereiten - heute zusammen mit gebackenem Huhn.

Für 4 Portionen Gebackenes Huhn auf bunten Beten benötigt man

4 Hähnchenkeulen
4 Zweige Rosmarin
8 Salbeiblätter
3 Zweige Thymian
2 Knoblauchzehen
5 cm Ingwer
2 rote Beten
2 gelbe Beten
25 ml Balsamico
Weißweinessig
Kürbiskernöl
Distelöl
1 TL Senf
1 TL Ahornsirup
Alufolie
Salz, Pfeffer
Olivenöl

Die Hähnchenkeulen lege ich zusammen mit den Kräutern, dem Knoblauch und Ingwer in eine feuerfeste Form und gebe einein guten Schuss Olivenöl darüber. Dann wird alles gut miteinander vermengt und für 30 Minuten in den Kühlschrank gegeben.


Die Beten werden zunächst grob gewaschen und dann zusammen mit dem Balsamico, 50 ml Wasser sowie Salz und Pfeffer in eine aus Alufolie gebastelte Tasche gegeben. Diese kommt dann fest verschlossen bei 180°C Umluft für ca 1 Stunde in den Backofen.
Nachdem die Beten abgekühlt sind, lassen Sie sich ganz einfach schälen, indem man Sie mit einem Küchentuch abreibt.
Die Beten stelle ich danach abgedeckt bei Zimmertemperatur beiseite.

Dann werden die Hähnchenkeulen  noch mit Salz und Pfeffer gewürzt und kommen  zunächst für 20 Minuten bei 170°C Ober-/Unterhitze und dann für weitere 5-10 Minuten bei 220° Oberhitze in den Backofen. 


Während die Keulen backen schneide ich die Beten in feine Scheiben und bereite dann aus 2 Teilen Distelöl, 1 Teil Kürbiskernöl, 1 Teil Weißweinessig, dem Senf, Ahornsirup und etwas Salz ein Dressing vor.

Angerichtet werden zunächst die Beten mit dem Dressing und darauf dann die heißen, dampfenden Hähnchenkeulen.


Guten Appetit!


Dienstag, 29. Dezember 2015

Winter-Pasta

Zwischen den Jahren darf es bei uns gerne die ganz einfache und schnelle Küche sein. Wenn sie sich dann noch so lecker und gesund vorstellt wie diese Winter-Pasta mit Catalogna sind alle glücklich.



 
Für 4 Portionen Winter-Pasta benötigt man
 
1 Bund Catalogna (Ersatzweise Chicoree oder Radicchio)
800 g Penne (oder andere Pasta)
2 Tomaten
1 Knoblauchzehe
1 Chili
30 g Pinienkerne
20 g Rosinen
Olivenöl
100 ml Brühe
Salz, Pfeffer
Parmesan
 
Ich beginne mit dem vorbereiten der Gemüse. dafür wasche ich den Catalogna mindestens 2 mal da er oft recht sandig ist und schneide ihn dann in ca. 2cm lange Stücke. Die Tomaten werden grob, der Knoblauch und die Chilischote fein gewürfelt.

 
Dann röste ich die Pinienkerne vorsichtig bei mittlerer Hitze in der Pfanne in ich später auch die Soße zubereite. Sobald die Kerne anfangen zu duften, stelle ich die Hitze herunter.
 

 
Wenn die Pinienkerne von allen Seiten gebräunt sind, gebe ich sie in eine Schüssel und stelle sie beiseite.
Dann gebe ich etwas Olivenöl in die heiße Pfanne und brate den Catalogna bis er zusammenfällt. Erst dann kommen die gewürfelten Tomaten, Knoblauch und Chili dazu und braten für weitere 2 Minuten mit.

 
Die Soße ist schon fast fertig, es fehlen nur noch die Pinienkerne, die Rosinen, die Brühe, etwas Salz und Pfeffer. Wer die Soße etwas flüssiger haben möchte, gibt noch vom Pastawasser der parallel kochenden Penne dazu. Dann aber Vorsicht mit dem salzen, das Wasser ist ja auch bereits kräftig gewürzt.
 

 
Sobald die Pasta al dente ist, richte ich das Gericht in einer Schüssel an und reibe noch etwas Parmesan darüber.


 
Guten Appetit!

Sonntag, 4. Oktober 2015

Glückliches Schwein

Heute steht ein für meine Küche sehr außergewöhnliches Gericht auf dem Speiseplan: Gefülltes Schweinefilet. Außergewöhnlich ist es vor allem deswegen, da wir sehr selten Schweinefleisch essen. Ich kaufe Schwein nur, wenn ich genau weiß, dass das Tier gut gehalten wurde...und das ist leider immer noch sehr oft nicht der Fall. Heute hatte ich aber Glück und konnte ein schönes Filet ergattern.

 
Für 4 Portionen Gefülltes Schweinefilet benötigt man
 
1 Schweinefilet, sauber pariert
150 g Ricotta
1 Chili
4 getrocknete Feigen
1/4 Bund Petersilie
1 Glas trockener Weißwein
150 ml Sahne
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
8 große, vorwiegend festkochende Kartoffeln
1 Fenchel
200 g Champignons
100 ml weißen Balsamico
Salz, Pfeffer
Olivenöl

 
Wie so oft wenn Kartoffeln mit im Spiel sind, kümmere ich mich zunächst um diese. Heute gibt es (wieder!) ein Rösti. Die Anleitung hierfür findet ihr hier.

 
Für die Füllung des Schweinefilets habe ich mir eine Masse ausgedacht due auf Ricotta basiert. Der gibt dem Fleisch beim Garen nochmal Feuchtigkeit ab, sodass es schön saftig bleibt. Zum Ricotta dazu kommen in allererster Linie getrocknete Feigen. Feige und Schwein - das passt einfach!

 
Ich gebe alle Zutaten der Füllung  (Ricotta, Feigen, Chili, Petersilie, Salz, Pfeffer) in eine Küchenmaschine und püriere alles so lange, bis eine einigermaßen glatte Paste entsteht.

 
Diese möchte ich dann gleichmäßig in das Filet füllen. Dafür gibt es einen ganz einfachen Trick. Einfach einen Kochlöffel nehmen und langsam in das Filet stecken bis man einen Hohlraum hat, der das ganze Filet durchzieht. Das klappt beim Filet mit erstaunlich wenig Kraftaufwand. Nachdem der Löffel wieder entfernt ist gibt man immer wieder von der Ricotta-Feigen Masse in den Hohlraum und schiebt diese mit dem Kochlöffel nach.
Dann wird das Fleisch von allen Seiten scharf angebraten und wandert bei 120°C bei Ober-/Unterhitze für 30 Minuten auf dem Rost in den Ofen.
 
Den Bratensatz in der Pfanne koche ich mit einem Glas Weißwein auf, gebe die klein geschnittene Schalotte und die Knoblauchzehe dazu und lasse den Wein reduzieren. Sobald er nur noch 50% seines Volumens hat, gebe ich die Sahne dazu und lasse nochmals alles aufkochen. abschließend wird mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

 
Als Gemüsebeilage gibt es einen weiteren guten Freund von Schweinefleisch - Fenchel. Diesen schneide ich recht fein in Streifen und brate diese mit geviertelten Champignons in Olivenöl ca. 5 Minuten an. Dann lösche ich mit dem Balsamico ab und lasse diesen komplett verkochen. Mit Salz und etwas Pfeffer würzen und fertig. 
 
Serviert wird auf einem flachen Teller. Und sollte noch etwas von der Füllung übrig sein, freut sich das Schweinefilet über ein wenig Zuschlag. 

 
Guten Appetit!

Donnerstag, 3. September 2015

Pilz-Ragout mit Rösti

Heute ist mal wieder ein vegetarisches Gericht dran das ganz klar in den Herbst passt: Pilz-Ragout mit Rösti.

Pilz-Ragout mit Rösti
 
Für 4 Portionen Pilz-Ragout mit Rösti benötigt man
 
300g braune Champignons
300g Shiitake
150g Tofu
1 rote Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Bund Petersilie
2 Frühlingszwiebeln
80g Ziegenfrischkäse
300ml Sahne
1/2 Glas trockener Weißwein
1 TL Estragon, getrocknet
1 TL geräuchertes Paprikapulver
500g Kartoffeln, vorwiegend festkochend
1 EL Butter
Olivenöl
Salz, Pfeffer

 
Die Pilze putze ich immer ausschließlich mit einem Pinsel, Wasser würden sie nur aufsaugen und damit an Aroma verlieren. Nach dem Putzen schneide ich sie in mundgerechte Stücke. Dasselbe mache ich auch mit dem Tofu.  

 
Die Kartoffeln werden nach dem Schälen mit der groben Reibe zerkleinert, ausgedrückt und mit Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze für ca. 20 Minuten sanft gebraten. Ich drücke die Kartoffeln in der Pfanne immer ein wenig an und schiebe die Ränder mit einem Holzlöffeln zusammen, so dass sich eine glatte Kante ergibt.

 
Nach ca. 10 Minuten wende ich das Rösti und salze es von der gerösteten Seite. Das Wenden geht ganz einfach in dem man einen Teller auf die Pfanne drückt, beides zusammen wendet und dann das Rösti wieder vom Teller in die Pfanne gleiten lässt.

 
Die Pilze und der Tofu werden sehr heiß in Öl angebraten bis sie anfangen zu bräunen. Dann gebe ich die kleingeschnittenen Zwiebeln, Knoblauch und die Stiele der Petersilie hinzu und brate alles zusammen für weitere 3 Minuten.
Dann lösche ich mit dem Wein ab und gebe nach 1-2 Minuten die Sahne, den Estragon und das Paprikapulver dazu. Das sollte dann für ca. 5 Minuten bei milder Hitze köcheln.

 
Zum Schluss, so zusagen als frische Kick, kommt dann noch grob geschnittene Frühlingszwiebel und Petersilie in die Pfanne. mit Salz und Pfeffer wird abgeschmeckt, einmal durschwenken und fertig.
Beim Anrichten brösle ich auf jeden Teller noch etwas Ziegenkäse und gebe reichlich Soße zum Rösti - das ist für mich das Highlight.

 
Guten Appetit!
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Donnerstag, 30. Juli 2015

One Pot Wonder #2: Chili con Quinoa

Mein nächstes One Pot Wonder kommt sehr gesund, sehr schnell und natürlich sehr lecker daher: Chili con Quinoa.

 
Für 4 Portionen Chili con Quinoa benötigt man
 
500 g Quinoa
3 Fleischtomaten
1 Dose Kidney-Bohnen
80g geröstete Erdnüsse
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
3cm Ingwer
1 Stück Feta
1TL Kreuzkümmel
1TL Koriandersamen
1/2TL geräuchertes Chilipulver
1L Gemüsebrühe
1 Avocado
1 Becher Sauerrahm
1 Limette
1 Bund Koriander
Olivenöl
Salz, Pfeffer
 
 
 Für dieses einfache und schnelle Gericht schneide ich die Gemüse und den Käse in mundgerechte Stücke und gebe sie zusammen mit den Bohnen, Erdnüssen, dem kleingeschnittenen Ingwer und den gemahlenen Gewürzen in eine feuerfeste Schüssel.
 
 
Dann vermische ich alles sorgfältig mit dem Quinoa, einem Schuss Olivenöl und etwas Pfeffer und gieße so viel heiße Brühe an, dass alles gerade eben mit Flüssigkeit bedeckt ist. Die Schüssel gebe ich bei 180°C Umluft für ca. 20 Minuten in den Backofen.
 
 
Während das Chili gart, bereite ich noch schnell den Dip zu. Dazu nehme ich einen Mixbecher und gebe die Avocado, den Sauerrahm, den frischen Koriander, Schale und Saft von der Limette und eine Prise Salz und Pfeffer hinein und mixe mit dem Zauberstab alles sehr fein. 
 
 
Sobald die Flüssigkeit komplett aufgenommen ist, ist das Gericht auch schon fertig. Wer auf mehr Röstaromen steht, kann noch für 3 Minuten die Grillfunktion des Ofens anschalten.  

 
Angerichtet wird das Chili zusammen mit dem Avocado-Dip und einer Limettenspalte.

 
Guten Appetit!

Sonntag, 19. Juli 2015

Der Alleskönner - Salsa Verde

Das Highlight an dem heutigen Gericht ist für mich nicht der Fisch sondern die Salsa Verde. Sie ist so einfach und schnell gemacht und verfeinert nahezu jeden gegrillten oder gebratenen Fisch. Heute gibt es sie in Kombination mit Schwertfisch.
 

Rezept Schwertfisch mit Salsa Verde
 
Für 4 Portionen Schwertfisch mit Salsa Verde benötigt man
 
4 Schwertfisch Steaks
1 Stck. Ingwer
2 Süßkartoffeln
1 Fenchel
1 Bund Petersilie
1 Zweig Minze
1 EL Kapern
4 Cornichons
1 TL Senf
1 Knoblauchzehe
Rotweinessig
Olivenöl
Salz, Pfeffer
 

 
Schwertfisch ist nicht ganz einfach zu garen da er sehr mager ist. Ich brate ihn bei hoher Hitze in der Pfanne an und lasse ihn dann bei 70°C für 10 Minuten im Ofen durchziehen.
 

 
Die Süßkartoffeln schäle ich und schneide sie in 1cm dicke Scheiben. Den Fenchel schneide ich in etwa halb so dicke Scheiben und schichte dann alles in eine kleine Form. Zusammen mit etwas Olivenöl, Salz und Pfeffer kommt die Form dann für 30 Minuten bei 160°C Umluft in den Ofen. 

 
Für die Salsa Verde hacke ich Kräuter, Kapern, Cornichons und den Knoblauch sehr fein. Dann gebe ich alles mit dem Senf, einem Schuss Rotweinessig sowie etwas Salz und Pfeffer in eine Schüssel und vermische es mit so viel Olivenöl, bis eine homogene Paste entsteht. 
 
Am Schluss wird alles auf einem flachen Teller angerichtet.
 

 
Guten Appetit!
 

Freitag, 17. April 2015

Thai Veggies gegen das Fernweh

Wenn man einmal bedenkt wie raffiniert, gesund und schnell man Thaiküche zubereiten kann, sollte man viel öfter auf die Art zu kochen aus Südostasien zurückgreifen. Hier kommt mein Beitrag dazu: Thai Veggie Wok
 
Rezept Thai Veggie Wok
 
Für 4 Portionen Thai Veggie Wok benötigt man
 
1 Aubergine
150g Champignons
200g Shiitake
500g Spinat
50g Cashew-Nüsse
5cm Ingwer
5cm Galgant
2 Knoblauchzehen
2 Stängel Zitronengras
1 grüne und eine rote Chili
1 Frühlingszwiebel
5 EL dunkle Sojasoße
2 EL süße Sojasoße
1 TL Palmzucker
250 ml Gemüsebrühe
300g Jasminreis
Öl zum anbraten
Salz, Pfeffer
 
Wie meistens putze und schneide ich zunächst das Gemüse. Man sollte darauf verzichten die Pilze in Wasser zu waschen, hier saugen sie sich nur voll und verlieren an Geschmack. Einfach mit einer Gemüse- oder Pilzbürste etwas säubern und in Scheiben schneiden. Die Aubergine wird gewürfelt und der Spinat sehr gründlich gewaschen.
Knoblauch, Ingwer, Galgant, Zitronengras, Frühlingszwiebel und die grüne Chili schneide ich sehr fein und gebe alles in eine Schüssel.
 
 
Dann brate ich zunächst die Pilze sehr heiss in Öl an bis sie Farbe nehmen. Dann schiebe ich sie an den Rand, im Wok sind die Ränder ja nicht so heiss wie die Auflagefläche, und brate dann die Aubergine an. Sobald auch diese Farbe genommen und etwas Struktur verloren hat, gebe ich die Knoblauch-Ingwer-...-Mischung in die Mitte des Woks.

 
Parallel röste ich in einer kleinen Pfanne die Cahews an bis sie zu duften beginnen. Dann gebe ich den Palmzucker in den Wok und lösche kurz darauf mit den Sojasoßen und der Gemüsebrühe ab. Im Wok sollte man darauf achten, dass Flüssigkeiten immer vom Rand aus angegossen werden. 

 
Als letzte Zutat kommt dann noch der Spinat in den Wok. Einfach alles hineingeben, Deckel drauf und 3 Minuten warten. Umrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und fertig.

 
Angerichtet wir mit dem Jasminreis (einfach nach Packungsanweisung gegart) und für den der es mag noch mit der kleingeschnittenen roten Chili als extra Kick oben drauf. 

 
Guten Appetit!

Donnerstag, 9. April 2015

One Pot Wonder aus Spanien

Nach den Osterfeiertagen darf es gerne auch wieder etwas leichteres, schnell zubereitetes und auch fleischloses sein: Gemüse-Paella.
 
Rezept Gemüse-Paella

 
 Für 4 Portionen Gemüse-Paella benötigt man
 
250 g Paella Reis
1 Liter Gemüsebrühe
2 Fenchel
2 Spitzpaprika
2 Zucchini
400 g Stangenbohnen
2 Knoblauchzehen
1 Chili
2 g Safran
Olivenöl
Salz, Pfeffer
 
Zunächst wird das gesamte Gemüse geputzt, Kerngehäuse, Schalen bzw. Stiele entfernt und in gleichmäßige Stücke geschnitten.
 
 
Dann vermische ich alles auf einem tiefen Backblech und würze mit Salz, Pfeffer und Olivenöl. Das Blech kommt bei 180°C für 10 Minuten bei Unter- und Oberhitze in den Backofen.
 
 
In dieser Zeit koche ich die Bohnen in reichlich Salzwasser ab und gebe sie dann zusammen mit dem Reis, der gesamten Brühe und dem Safran zu dem Gemüse auf das Blech und lasse nochmals alles für ca. 20 Minuten im Ofen verschwinden.


Zum Abschluss streue ich dann noch das Fenchelgrün über die Paella und serviere das super unkomplizierte Gericht auf flachen Tellern. 
 

 
Guten Appetit!

Sonntag, 22. Februar 2015

Orientalisches Zitronen-Huhn

Die Idee zu diesem Gericht ist von Jamie Oliver, ich habe es lediglich ein wenig nach unserem Geschmack und nach den gerade im Kühlschrank befindlichen Zutaten abgeändert: Orientalisches Zitronen-Huhn.


Für 4 Portionen Orientalisches Zitronen-Huhn benötigt man:

1großes Bio-Huhn
200 g Bulgur
4 Karotten
3 Stangen Staudensellerie
5 Wacholderbeeren
5 schwarze Pfefferkörner
4 Pimentkörner
3 Lorberblätter
1 Petersilienwurzel
2 Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
1 Stück Ingwer (4 cm)
1 Fenchel
150 g Cranberries
2 Bio Zitronen
2 EL Fenchelsamen
1 EL Koriandersamen
1/4 TL Zimt
1/4 TL getrocknete Chili
1 TL Mehl
Joghurt
Olivenöl
Salz, Pfeffer
 
Als erstes Zerlege ich das Huhn in Keulen, Brüste, Flügel und die Karkasse. Die erstgenannten Stücke werden später im Hauptgericht weiterverarbeitet. Die Karkasse ist aber mindestens genauso wertvoll, sie ist die Basis für eine tolle Hühnerbrühe die noch für weit mehr Gerichte als lediglich für dieses reichen wird.

 
Für die Brühe schneide ich die Karotten, die Petersilienwurzel, 2 Stangen Staudensellerie, eine Zwiebel und eine Knoblauchzehe in grobe Stücke und gebe alles zusammen mit der Hühnerkarkasse, dem Wacholder, dem Lorbeer und dem Piment mit etwas Olivenöl in einen großen Topf. Hierin brate ich alles bei sehr hoher Hitze scharf an und lösche dann mit kaltem Wasser ab. Zugedeckt köchelt diese Brühe jetzt ca. 30 Minuten vor sich hin und bildet damit die Basis für viele Gerichte.
 
 
Für das Zitronenhuhn schneide ich den Fenchel in grobe, die Reste des Staudenselleries, die Zwiebel und den Knoblauch in feine Stücke. Die übrigen Gewürze werden mit etwas Salz im Mörser fein zerrieben und mit dem Mehr vermischt.
Dann gebe ich den Bulgur zu dem Gemüse, füge etwa 2 TL der Gewürzmischung, die Cranberries und einen guten Schuss Olivenöl dazu und vermische alles gut miteinander. Dann gieße ich so viel von der Hühnerbrühe an, dass alles gerade so bedeckt ist. 
 

 
Bevor die Auflaufform bei 200°C  für ca. 30 Minuten in den Ofen kommt, lege ich die Hühnerteile auf die Gemüse-Bulgur Mischung und reibe sie mit der Gewürzmischung ein. Dann noch ein paar Tropfen Olivenöl darüber träufeln, Zitronenstücke verteilen und ab in den Ofen.
 
 
Angerichtet wird auf großen, flachen Tellern zusammen mit einem Klecks Joghurt. Die gebackenen Zitronenstücke sollte man unbedingt über dem Gericht ausdrücken, sie geben den letzten Kick.

 
Guten Appetit!